Die Ursprünge der glanzvollen Geschichte der Luxusmarke liegen in der Schmuckgestaltung. René Lalique war für bedeutende Juweliere wie Cartier und Boucheron tätig, bevor er sich mit seinen eigenen Kreationen selbständig machte. Früh verwendete er für die Herstellung seines Schmucks für die damalige Zeit sehr innovative Materialien wie Glas, Emaille, Horn und Elfenbein. Die ausgefallenen Stücke machten schnell von sich reden und beeindruckenden die High Society. Auf der Weltausstellung 1900 in Paris erreichte René Lalique den ersten Höhepunkt seines Erfolges.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts widmete sich der Künstler mehr und mehr der Verarbeitung von Glas. Für den Parfümeur François Coty entwarf er Flakons, die den enthaltenden Düften eine Form gaben. 1913 erwarb René Lalique eine Glashütte, um für eine breitere Zielgruppe produzieren zu können. Diese wurde 1921 von einer neuen und größeren Produktionsstätte abgelöst, sie befindet sich noch heute dort – in Wingen-sur-Moder in den Vogesen. Der Fokus des Portfolios entwickelte sich zu dekorativen Objekten der Tischkultur und Trinkgläsern. Hinzu kamen prestigeträchtige Auftragsarbeiten wie die Fertigung eines Brunnens auf den Champs-Élysées in Paris oder die Ausstattung des Luxus-Kreuzfahrtschiffes „Normandie“. René Laliques Sohn, Marc Lalique, wirkte ab den 1920er Jahren ebenfalls im Betrieb des Vaters. Marc absolvierte seine Ausbildung an der École des Arts décoratifs Paris und übernahm das Unternehmen nach dem Tod des Gründers im Jahr 1945. Immer an technischen Innovationen interessiert, hielt er das Unternehmen stets auf der Höhe der Zeit und begründete eine neue Ära, indem er die Produktion der Manufaktur von Glas auf Kristall umstellte.
Wir sind sehr stolz Partner der Firma Lalique Paris in Berlin zu sein.

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